Tipps für Ihre Gesundheit

  • Was bewirkt regelmäßige, sanfte Bewegung im Körper?
    Jeder Trainingsreiz bewirkt eine biologische Anpassung des Gesamtorganismus, d.h. Fitness, Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft des Organismus nehmen zu. Das Herz pumpt bei körperlicher Anstrengung mehr Blut durch den Blutkreislauf. So werden z.B. alle Körperzellen deutlich besser mit Sauerstoff, Energie und Abwehrkräften versorgt: Die Anfälligkeit für Infektionen sinkt. Der Körper verbraucht dabei mehr Kalorien als in Ruhe, die Stoffwechselvorgänge befinden sich oft nach Stunden noch auf einem höheren Niveau: das Körpergewicht reduziert sich. Die Muskulatur muss mehr arbeiten: Sie wird straffer und kräftiger. Bewegung ist – werden alle Wirkungen betrachtet – die mit Abstand wirksamste Vorbeugungsmaßnahme gegen Krankheiten überhaupt. Gegen Herzinfarkt und Schlaganfall, gegen Infektionen und Krebs, gegen Übergewicht und Diabetes mellitus Typ 2, gegen Depressionen und M. Alzheimer. Die Liste könnte noch lange fortgesetzt werden.
  • Gewinnen Sie Sicherheit durch einen Gesundheits-Check
    Sportanfänger, Personen mit Vorerkrankungen oder mit Risikofaktoren wie zum Beispiel Übergewicht, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten, Menschen, die rauchen und auch alle, die sich längere Zeit nicht mehr regelmäßig bewegt haben, sollten vor Beginn einer sportlicher Betätigung den Arzt aufsuchen und eine sportärztliche Untersuchung durchführen lassen. Das Deutsche Zentrum für Präventivmedizin Damp bietet solche Gesundheits-Checks an.

  • Die richtige Sportart (Bewegungsform) wählen
    Welche ist die beste Sportart für Sie? Das entscheidet nicht der Arzt oder Sportlehrer, sondern Sie selbst. Wählen Sie die Sportart, zu der Sie Lust haben und von der Sie annehmen, dass Sie auch in einem Jahr noch Spaß daran finden könnten. Denn das Wichtigste ist, dass Sie sich bewegen und in Schwung kommen. Wie das geschieht, ist zweitrangig. Sollten Sie aber Fragen bezüglich der gesundheitlichen Eignung einer speziellen Sportart haben, beraten wir sie gern.

  • Langsam beginnen
    Das Training langsam zu beginnen und die Belastung allmählich zu steigern sind die wichtigsten Ratschläge, die man einem Anfänger geben kann. Muten Sie sich nicht zuviel zu, sondern setzen Sie Ihre Ziele so, dass Sie sie leicht erreichen können. Die Ziele werden automatisch mit Ihren Fähigkeiten wachsen. Geben Sie sich dafür ein wenig Zeit.

  • Erholungsphasen einplanen
    Training besteht aus Aktivität und Schonung. Die meisten Menschen vergessen heute die Aktivität und schonen sich pausenlos. Bis sie krank sind. Aber auch der umgekehrte Weg, viel Training, viel Arbeit, wenig Regeneration, ist falsch. Belastung und Erholung sollten im Gleichgewicht zueinander stehen. Also: Pausen einplanen, z.B. jeden zweiten Tag. Wir beraten sie gern bei Ihrer persönlichen Planung.

  • Kein Sport bei akuten Erkrankungen
    Grippale Infekte, Gliederschmerzen, Fieber und andere akute Erkrankungen fordern das Immunsystem. Auch das Herz-Kreislaufsystem wird vermehrt belastet. Deshalb lautet die Regel: bei Fieber kein Training! Stattdessen sollten Sie die Erkrankung in Ruhe auskurieren. Und anschließend natürlich sehr vorsichtig wieder beginnen.

  • Die richtige Intensität, das richtige Tempo
    Wie erfahre ich, was meinem Körper Nutzen bringt? Wie vermeide ich Fehler im Training? Dem Anfänger helfen einfache Regeln und Hinweise, die sich beispielsweise durch Testverfahren (z.B. Laktatmessung) entwickeln lassen, die wir in unseren Lauf-, Walking- und Gesundheitsseminaren durchführen. So dient die Verwendung eines Pulsmess-Systems vor allem dem Ziel, das eigene Belastungsempfinden zu schulen und sich von technischen Hilfsmitten möglichst bald wieder unabhängig zu machen.

  • Verletzungen vermeiden
    Um Verletzungen vorzubeugen, gehört zu fast allen der vom Deutschen Zentrum für Präventivmedizin Damp angebotenen Seminaren der Programmpunkt „Trainingsbegleitende Maßnahmen“. Dahinter verbergen sich Übungen, die der Kräftigung und der Muskelentspannung (Dehnung) dienen und die – regelmäßig durchgeführt – den besten Schutz gegen Zerrungen, Verhärtungen und andere Überlastungserscheinungen bieten. Die Auswahl ermitteln unsere Physiotherapeuten in spezifischen Tests, individuell für jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerin.

  • Die Ausrüstung
    Die richtige Kleidung beim Sport ist wichtig. Das eigene Verhalten noch mehr. Ideal sind moderne Materialien, die einen guten Luftaustausch gewährleisten und den Schweiß nach außen gelangen lassen. Aber auch mit einfacher Freizeitkleidung kann man beginnen, sich zu bewegen – solange man nach dem Sport (oder auch zwischendurch) die durchgeschwitzte gegen trockene Kleidung wechselt.

  • Die Schuhe
    Sportschuhe sind Sportgerät und Statussymbol zugleich und werden oft nach Aussehen, Farbe und Preis ausgewählt. Wir versuchen, Sie präzise und objektiv zu beraten, worauf Sie beim Sportschuh achten sollten. Durch eine sorgfältige Ganzkörper-Bewegungsanalyse lassen sich Auffälligkeiten im Bewegungsablauf entdecken. Daraus ergeben sich oft vielfältige, konkrete Hinweise, die auch Vorschläge zur Wahl der Sportschuhe beinhalten.

  • Ernährung und Flüssigkeitsaufnahme
    Die Ernährung des gesundheitsbewussten Menschen gehört zu seiner Erholung – und dieses Thema zu unseren Seminaren. Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme während längerer Belastungen genauso wie regenerationsfördernde Ernährung nach der Aktivität, z.B. in einem unserer Restaurants.

  • Motivation
    „Sie haben es selbst in der Hand!“ sollte eigentlich jeder Arzt tagtäglich zu vielen seiner Patienten sagen. Vor allem Sie bestimmen, ob Sie leistungsfähig, gesund und fit sind oder nicht. Ob Sie sich wohlfühlen oder nicht. Ob Sie Spaß am Leben haben oder nicht.
    In vielen Fällen liegt der entscheidende Faktor in der Kraft, sich zu etwas Bewegung aufzuraffen. Unter dem Stichwort Motivation helfen wir Ihnen, Ihre Kraft zu wecken (die fraglos vorhanden ist!) und geben Ihnen Tipps mit auf den Weg, wie Sie den beim Seminar gewonnenen Schwung noch lange erhalten können.