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Kniegelenk 1.OP

Zärtliche Schnitte (3:48)

Dr. Wolfgang Klauser erklärt die Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Kniegelenken. (MP3-File) Zum Abspielen bitte auf den Pfeil klicken.

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Der Bereich Knieendoprothetik ist ein Schwerpunkt der ENDO-Klinik Hamburg Pro Jahr werden über 1500 Knie-Endoprothesen eingesetzt. Die Wahl des Implantates richtet sich dabei nach dem Ausmaß der arthrotischen Veränderungen (Verschleiß) und nach dem Zustand der Bänder und Muskeln. Dabei gilt: je stabiler der Kapsel-Band-Apparat ist, desto weniger stabilisierend muss das Prothesensystem sein. Umgekehrt muss das Prothesensystem die Stabilisierung durch unterschiedliche Kopplungsmechanismen übernehmen, wenn die körpereigenen Strukturen instabil sind. Diesem Prinzip der defektadäquaten Versorgung folgend, erhält jeder Patient die individuell für ihn geeignete Prothese.

Ist nur ein Teil des Gelenkes vom Verschleiß befallen, meistens die Innenseite, und der Bandapparat intakt, kann eine Schlittenprothese implantiert werden. Ist der Verschleiß ausgedehnter und betrifft zusätzlich die Außenseite des Gelenkes oder das Gleitlager der Kniescheibe (Femoropatellararthrose), so ist bei stabilem Bandapparat ein Oberflächenersatz (OFE) möglich. Ist der Verschleiß ausgedehnter und zusätzlich der Kapsel-Band-Apparat geschädigt, sind gekoppelte Prothesensysteme erforderlich. Hierfür verwenden wir die Rotationsprothese und das reine Scharniergelenk.

Ist der Austausch einer Kniegelenk-Endoprothese erforderlich, wird wie bei der Erstimplantation verfahren, wenn der Knochen nicht wesentlich beschädigt ist. 

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