Chefarzt

Dr. med. Martin Herberhold
Telefon: 03831 4526-00
Telefax: 03831 4526-05
E-Mail: kinder-jugend-psychiatrie[at]klinikum-hst.de

Haus Löwenherz

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Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Rostocker Chaussee 70
18437 Stralsund


Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Haus Löwenherz

Ziel unseres Handelns ist die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sowie die Unterstützung von Familien bei der Überwindung von Entwicklungskrisen.

Zu uns kommen Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen seelischen Nöten, die zum Beispiel nach akuten Belastungen oder anderen unverarbeiteten Erlebnissen auftreten können. Oft handelt es sich um Schwierigkeiten, die in der Schule, in der Familie oder im Rahmen der individuellen Entwicklung sichtbar werden. Diese psychischen Nöte drücken sich zunächst in ungewöhnlichem Verhalten aus, dessen frühe Behandlung die Entwicklung von schweren seelischen Störungen oft verhindern kann.

Zu diesen ungewöhnlichen Verhaltensweisen gehören unter anderen:

  • Schulprobleme (Schulangst, Leistungsversagen)
  • Depressive Entwicklungen
  • Ängste und Zwänge
  • Essstörungen (Magersucht, Bulimie)
  • Konzentrations-, Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS, HKS)
  • Ausscheidungsstörung (Einnässen, Einkoten)
  • Drogengebrauch und Suchtverhalten (Behandlungszentrum Sucht)
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Impulsive und aggressive Verhaltensweisen
  • Suizidalität (Selbstmordgefährdung)
  • Psychosen,
  • Pubertätskrisen,
  • Selbstverletzendes Verhalten und Störung der Impulskontrolle
  • Emotionale Auffälligkeiten des Kindesalters
  • Entwicklungsstörungen (der Sprache, der Motorik, der schulischen Fertigkeiten)

Die Klinik verfügt über ein breites Spektrum diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten. Meist führen wir zuerst ein ambulantes Gespräch zur Problemstellung und zum Anliegen der Betroffenen. Nach der diagnostischen Abklärung und einem Auswertungsgespräch entscheiden wir mit den Familien, ob eine ambulante, tagesklinische oder stationäre Behandlung erfolgt. Es wird ein individueller Therapieplan angefertigt, der im Falle eines stationären Aufenthaltes immer einzel- und gruppentherapeutische Elemente enthält sowie flankierende Therapien, wie Gestaltungstherapie, Tanz- und Bewegungstherapie, Musiktherapie, Theatertherapie, Physiotherapie Logopädie, usw. Die Zusammenarbeit mit den Eltern beziehungsweise dem Betreuungspersonen ist uns ein besonderes Anliegen.

Die Patienten besuchen während des Aufenthaltes den Unterricht der Klinikschule wo eine Beschulung in  allen Schulformen gewährleistet ist und hinsichtlich Schulproblematiken die Zusammenarbeit mit der Heimatschule gesucht wird. Der Stoff der Heimatschule wird aufgenommen, die hier erworbenen Noten gelten auch dort.

Neben der Institutsambulanz bestehen in 8 Stationen, 45 stationäre und 26 tagesklinische Behandlungsplätze. Eltern-Kind-Aufnahmen sind möglich.

Als Modellprojekt des Landes Mecklenburg-Vorpommern bietet das Behandlungszentrum für Kinder und Jugendliche mit Suchterkrankungen ein spezialisiertes Behandlungsangebot für Jugendliche und ihre Familien in ganz Mecklenburg-Vorpommern bereit.