Unser Behandlungsangebot beinhaltet:
- Qualifizierte Drogenentzugsbehandlung
- umfassende kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik
- individueller Behandlungsplan
- Einzel-, Gruppenpsychotherapie
- Familiengespräche, Familientherapie
- Milieutherapie
- Training sozialer Kompetenz
- Schule (in allen Schultypen, auf der Station oder auf dem Klinikgelände)
- Ergo- und Arbeitstherapie
- Sport- und Physiotherapie
- Musik- und Theatertherapie
- Aromatherapie
- Akupunktur
- Sozialberatung
- medikamentöse Therapie
- Ggf. Weitervermittlung in Nachsorgeeinrichtungen
- Individueller Behandlungsplan

Behandlungsgzentrum für Kinder und Jugendliche mit Suchterkrankungen
Das Behandlungszentrum
- bietet ein stationäres und tagesklinisches Angebot zur medizinischen und psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen, die im Zusammenhang mit dem Gebrauch legaler und illegaler Drogen behandlungsbedürftig sind.
- steht Kindern und Jugendlichen offen, die bereit sind, sich auf ein Kennenlernen der stationären Therapie einzulassen und dabei auf Gewalt und Drogenkonsum zu verzichten.
- Der Aufenthalt ist in der Regel freiwillig.
Der Gebrauch von legalen und illegalen Rauschmitteln kann unterschiedliche Funktionen erfüllen wie Protest, Abgrenzung, Risikoerprobung, Grenzen austesten oder Zugehörigkeit zu einer Gruppe manifestieren.
Oft dienen Rauschmittel jedoch der Bewältigung entwicklungsbedingter Krisen. Jugendliche wählen dann im Substanzgebrauch einen kurzfristig reizvollen, aber langfristig ungünstigen Weg, um psychische Probleme zu lösen oder zu lindern.
Tiefgreifende Entwicklungsstörungen oder traumatische Erfahrungen können ebenso den Hintergrund einer Rauschmittelkarriere bilden. Der regelmäßige oder schädliche Missbrauch von Drogen ist in aller Regel mit psychischen Problemen verbunden.
Ziele des Aufenthaltes sind generell die qualifizierte Entgiftung, die Diagnostik der psychischen und körperlichen Probleme, die individualisierte Entwicklung einer Perspektive sowie eine spezialisierte jugendpsychiatrische Behandlung des Störungsbildes.
Grundlage der Behandlung ist die Annahme des Jugendlichen und seiner Familie, die Stärkung der Ressourcen und konkrete Angebote hinsichtlich spezifischer Probleme. Dabei ist die Behandlung oft eine Gratwanderung zwischen notwendiger Kontrolle einerseits und individueller Vereinbarung auf der Basis von Selbstverantwortung andererseits.
Die Umsetzung unserer Behandlungsangebote erfolgt in enger interdisziplinärer Teamarbeit zwischen Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen, Fachpflege- und Erziehungspersonal sowie Fachtherapeuten.
Aufgenommen werden im vollstationären Bereich 20 Kinder und Jugendliche auf zwei Stationen sowie in der Tagesklinik 5 Patienten im Alter bis zu 18 Jahren. Patienten mit vitaler Gefährdung können erst behandelt werden, wenn die akutmedizinische Behandlung im zuständigen Krankenhaus abgeschlossen ist.
Die Behandlungsdauer wird im Vorgespräch individuell vereinbart.
Die Unterbringung erfolgt in 1-2 Bettzimmern mit Dusche/WC.
Die Station 64 spricht Familien aus der Versorgungsregion des gesamten Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern an.
Die Aufnahme erfolgt über die Institutsambulanz unserer Klinik per ärztlichem Überweisungsschein im Beisein oder mit Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten. Die Kosten der Behandlung tragen die Krankenkassen. Gleiches gilt üblicherweise für die täglichen Fahrkosten im Falle einer tagesklinischen Behandlung (ggf. Kostenübernahmeerklärung einholen).