Konsiliarärztlicher Leiter des Radiologischen Instituts

Dr. med. Klaus-Heinrich Schweim
Telefon: 03831 35-3200
Telefax: 03831 35-3205
E-Mail: radiologie(at)klinikum-hst.de

Radiologie

Das Institut für Radiologie ist ein hochmodern eingerichteter Bereich der bildgebenden Diagnostik und bietet auch verschiedene Verfahren der interventionellen (ohne operativen Eingriff) Therapie an.

In einem sehr großzügigen und lichten Neubau (Funktionstrakt) finden Sie unsere Abteilung:

Wir sind komplett mit neuesten Hochleistungsgeräten ausgestattet wie ein 1,5 Testa-MRT, ein 10-Zeiler-Computertomograph, eine neue Angiographie und multifunktionale Durchleuchtung und natürlich moderne Geräte für die übliche konventionelle Röntgendiagnostik.

Besonders hervorzuheben ist unsere Diagnostik-Einheit für Brustkrebs, die ein Teil des zertifizierten "Brustzentrum Stralsund" ist. Mit einem neuen Mammographiegerät einschließlich Punktionszusatz, einem speziellen Mamma-Ultraschallgerät und einem hochspezialisierten Untersuchungstisch (LORAD / Mammotom) zur schonenden Gewebsentnahme ohne Operation aus verdächtigen Arealen der Brust.

Über eine sogenannte KV-Ermächtigung dürfen wir alle Kassenpatienten mammographieren, reine Vorsorgemammographien sind derzeit aber kostenpflichtig. Selbstverständlich können nach Absprache auch Privatpatienten und Selbstzahler bei uns kompetent untersucht werden.

Das Institut für Radiologie arbeitet voll digitalisiert (KIS-RIS-PACS) und erzeugt üblicherweise keine klassischen Bilddokumente ("Röntgenaufnahmen") mehr, da die entstehenden Bilder elektronisch erfasst, befundet, verschickt und langzeitarchiviert werden.

Selbstverständlich haben wir die Technik, um frühere Röntgenaufnahmen in das elektronische System einzuscannen oder bei Notwendigkeit auch jedes Bild auszudrucken (Film, Papier, CD).

Bestimmte krankhafte Veränderungen können mittels sog. interventioneller radiologischer Verfahren diagnostiziert und auch therapiert werden ohne Operation.

Beispiele sind Abszess- und Flüssigkeitsableitungen, Aufdehnung von verengten Blutgefäßen, Auflösung von Blutgerinnseln, gezielte Behandlung von Tochtergeschwülsten, gezielte Schmerzbehandlungen (Sympathikolyse, Vertebroplastie) oder innere Blutstillung durch gezielte Gefäß- und Organembolisation.

Eine überregional bedeutsame Besonderheit ist unsere Möglichkeit mittels Röntgentherapie bestimmte krankhafte und schmerzhafte Beschwerden durch Strahlentherapie zu lindern und auch zu heilen. Die Liste möglicher Indikationen ist dabei groß, lassen Sie sich beraten. Diese Behandlungsmöglichkeit ist auch für alle Patienten der gesetzlichen Krankenkassen kostenfrei möglich.

Eine Gruppe erfahrener Fachärzte steht - unterstützt durch hervorragend ausgebildete medizinisch-technische Radiologieassistentinnen - für eine kompetente, rasche und qualitätsgesicherte Diagnostik und gegebenenfalls Therapie zur Verfügung.