
Interdisziplinäres Schlaflabor
Im Schlaflabor erfolgen die systematische interdisziplinäre schlafmedizinische Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen unter Beteiligung der Fachgebiete Pulmologie, Kardiologie (in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med. Ittel), Neurologie (in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med. Sieb) und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde.
In unserem Schlaflabor stehen vier Einzelzimmer mit Messplätzen für Polysomnographien zur Verfügung. Hier erfolgen die Diagnostik, Differentialdiagnostik, Therapie und Therapiekontrolle bei verschiedenen schlafmedizinischen Krankheitsbildern wie:
- schlafbezogenen Atmungsstörungen (obstruktives und zentrales Schlafapnoe-Syndrom, Schnarchen) ohne oder mit Begleiterkrankungen
- RLS-Syndrom (Syndrom der unruhigen Beine), periodische Beinbewegungen im Schlaf
- Insomnien
- Schlafstörungen bei neurologischen / psychiatrischen Krankheitsbildern
- Schlafstörungen bei internistischen Krankheitsbildern.
Im Vordergrund stehen die Diagnostik und Therapie der schlafbezogenen Atmungsstörungen, besonders des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms. Nach einem ambulant durchgeführten Schlafapnoe-Screening erfolgt im Schlaflabor die diagnostische Polysomnographie und daraufhin die Einstellung auf die nasale Ventilationstherapie. Neurologisch bedingte Schlafstörungen, zum Beispiel das RLSSyndrom, erfahren u.a. im Schlaflabor die Diagnostik durch die Polysomnographie, eine Einstellung auf eine medikamentöse Therapie und die Kontrolle der Therapie.