
Sleeve Gastrektomie
Sleeve Gastrektomie
Bei der Sleeve Gastrektomie (Bildung eines Magenschlauches) wird operativ das Fassungsvermögen des Magens drastisch reduziert, in dem aus einer Art Sack ein Schlauch gebildet wird. Der Magenpförtner wird hierbei erhalten. Der abgetrennte Teil des Magens wird aus dem Körper entfernt. Neben der Magenverkleinerung bringt diese Operation den Vorteil, dass der Bildungsort des Hungerhormons (Grehlin) gleich mit entfernt wird.
Diese Operation ist einfach und laparoskopisch ausführbar. Die zu erwartende Gewichtsreduktion liegt im Durchschnitt bei etwa 60% des bestehenden Übergewichts.
Dieses Verfahren eignet sich für Patienten mit einem BMI von 40-50kg/m², die sogenannte „Vielesser“ sind. Bei „Süßessern“ funktioniert dieses Verfahren nicht.
Dieses Verfahren ist auch bei Patienten mit einem sehr hohen BMI und sehr hohem Risiko durch entsprechende Begleiterkrankungen im Rahmen eines Stufenkonzeptes durchführbar. Genauer gesagt wird im ersten Schritt der Schlauchmagen gebildet. Nach einer entsprechenden Gewichtsreduktion wird dann in der Regel ein zweiter Eingriff als Umwandlung zum Magenbypass oder zur biliopankreatischen Diversion mit Duodenal switch durchgeführt.