
Hintergrund
Die hohen Anschaffungskosten für die Workstation sowie die geringe Auslastung bei ausschließlicher Nutzung in der eigenen Praxis oder dem eigenen Krankenhaus führen nur zu einer langsamen Amortisierung der Investitionskosten. Weiterhin bleibt die Erfahrung der befundenden Ärzte bei niedrigen Untersuchungszahlen beschränkt. Häufig entscheiden sich somit Kliniken und Praxen gegen die Anschaffung einer Kapselendoskopie.
Durch die Gründung des Kapselzentrums Schleswig soll eine hohe Systemauslastung erreicht werden. Das Equipment für die Kapselendoskopie kann ohne Probleme in einem stabilen handlichen Koffer verschickt werden. Die Untersuchung des Patienten erfolgt dann vor Ort in der Praxis oder in dem kooperierenden Krankenhaus.
Nach Abschluss der Untersuchung wird der Datenrekorder an das Kapselzentrum zurückgesandt. Die Erstellung des Videos und die Befundung erfolgt an der Workstation in Schleswig. Der Bericht der Kapselendoskopie geht dem Kooperationspartner je nach Wunsch per Fax, E-Mail oder Post zu. Sollte sich aus dem Befund eine Indikation zu einer Dünndarmenteroskopie ergeben, steht die Klinik für Innere Medizin/ Gastroenterologie des Schlei- Klinikums Schleswig jederzeit zur Verfügung.