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Ostseeklinik Damp verleiht Schoberth-Preis für Sportmedizin

(v.l.n.r.) Prof. Dr. Hans Rieckert, Schoberth-Preisträgerin Claudia Hartz, Dr. Otto-Heinrich Kloppenburg
Damp, 5. November 2011 Der Schoberth-Preis 2011 geht an Claudia Hartz. Im Beisein von Dr. Carl Hermann Schleifer, Vorstandsvorsitzender der Damp Gruppe, überreichten Professor Dr. Hans Rieckert, Sportmedizinisches Institut der Christian-Albrechts- Universität zu Kiel, und Dr. Otto-Heinrich Kloppenburg, Ärztlicher Direktor der Ostseeklinik Damp, der 36-Jährigen heute in Damp die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre herausragende wissenschaftliche Arbeit über die Analyse von Gelenksverletzungen. „Die Arbeit zeigt, dass der menschliche Körper Stammzellen in sich trägt, die die Heilung und Neubildung von Knorpeln beeinflussen können“, erklärt Dr. Otto-Heinrich Kloppenburg den Nutzen der Arbeit für die Sportmedizin.
„Molekulare Analyse des Hämarthros nach Kniegelenkarthroskopie“
Knorpelverletzungen treten meistens an Gelenken auf, die im Alltag stark beansprucht werden. „Gerade bei Sportunfällen sind es oft die kleinen Verletzungen, die zu Schmerzen oder gänzlich zur Aufgabe der sportlichen Aktivität führen“, sagt Dr. Otto-Heinrich Kloppenburg. Ein blutiger Gelenkerguss (Hämarthos) am Knie kann zum Beispiel zu einer schmerzhaften Arthrose führen. Rund 160 solcher Kniegelenkergüsse hat die angehende Fachärztin für Orthopädie und Unfalllchirurgie, Claudia Hartz, für ihre Arbeit untersucht. In den molekularen Analysen des Hämarthros nach einer Arthroskopie (Kniegelegspiegelung) konnten Stammzellen, die für den Knorpelaufbau geeignet sind nachgewiesen werden. Der Wiederaufbau von Knorpel kann den Verschleiß des Gelenkes über Jahre hinauszögern.
Fortbildung DAMP UPDATE
Anlässlich der Schoberth-Preis-Verleihung hatte die Ostseeklinik Damp zur Fortbildungsveranstaltung „DAMP UPDATE“ ins Congress Centrum in Damp geladen. Im Fokus der Vorträge stand die Sportart Golf, die von Prof. Dr. Andreas Wree, Dr. Rüdiger Ahrens, Dr. Hinrik Dotzer und Dr. Marc Dreimann aus medizinischer Sicht detailliert betrachtet wurde. So beleuchtete Prof. Dr. Wolf-Dieter Gerber von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel beispielsweise die psychoneurobiologischen Grundlagen des Golfens und stellte fest „Golf wird im Kopf gespielt“.
Der Schoberth-Preis
Der Schoberth-Preis ist mit 5.000 Euro eine der höchst dotierten Auszeichnungen in der Sportmedizin. Die Ostseeklinik Damp vergibt 2011 die Auszeichnung bereits zum 13. Mal für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit in diesem Fachgebiet. Die Sichtung der Arbeiten und Auswahl der Preisträger nahm eine sechsköpfige Jury vor, die mit Prof. Dr. Hans Rieckert und Prof. Dr. Bernd Weisser, beide Sportmedizinisches Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Prof. Dr. Joachim Hassenpflug, Chefarzt der Orthopädie UKSH, Dr. Hinrik Dotzer, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Norbert Stuhlmann, Chefarzt der Orthopädie II der Reha-Klinik Damp und Dr. Otto-Heinrich Kloppenburg, Ärztlicher Direktor der Ostseeklinik Damp, hochkarätig besetzt ist. Mit dem Schoberth-Preis gedenkt die Ostseeklinik Damp ihrem populären Gründungsvater, Prof. Dr. Hannes Schoberth. Der Orthopäde wurde von 1966 bis 1974 als Mannschaftsarzt der Deutschen Fußballnationalmannschaft bekannt.
Pressemitteilung
Pressebilder
- Schoberth-Preisträgerin 2011 Claudia Hartz (JPG)
- Prof. Dr. Hans Rieckert, Schoberth-Preisträgerin Claudia Hartz, Dr. Otto-Heinrich Kloppenburg (JPG)