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Mittwoch, 05. Mai 2010
Neuer Urologiearbeitsplatz in Betrieb genommen
Kiel, 05.05.2010: Alles neu macht der Mai. Im Falle der Ostseeklinik Kiel trifft das auf den neuen Arbeitsplatz für die Urologie zu. Denn seit dem 3. Mai ist hier ein Diagnostik- und Therapiegerät der neuesten Generation im Einsatz. Rund 320.000 Euro investierte die Klinikleitung in das Gerät und die nötigen Umbaumaßnahmen. Herr Müller, Geschäftsführer der Ostseeklinik Kiel, ist sich sicher, eine für alle Seiten lohnende Investition getätigt zu haben.
Sind urologische Diagnostik- und Therapiegeräte nur für Männer geeignet? Weit gefehlt. Tatsächlich beträgt der Anteil an Frauen unter den Patienten der Urologie in der Ostseeklinik Kiel etwa 50 Prozent. Insbesondere bei der Erkennung und Behandlung von Harnwegserkrankungen bedarf es keiner Unterscheidung zwischen den Geschlechtern. Umso erfreulicher ist die Neuerung in der Hamburger Chaussee 77. Denn unter dem Namen UROSKOP Access revolutioniert nun ein flexibles hochmodernes System die Möglichkeiten der urologischen Untersuchung und Behandlung. So waren bei herkömmlichen Systemen oft mehrfache und riskante Umlagerungen der Patienten erforderlich. Durch die Flexibilität aller Komponenten, von Tisch über Röntgeneinheit bis hin zum Monitor, entfallen aufwändige Patientenumlagerungen. So können wir Patienten sowohl liegend, als auch sitzend oder stehend bei immer fest definiertem Anästhesiebereich untersuchen. Das bringt mehr Sicherheit und verkürzt die Behandlungsdauer um bis zu 30 Prozent, erklärt Prof. Dr. Peter-Martin Braun, der an der Osteeklinik Kiel als Belegarzt für Urologie praktiziert. Sowohl für die Ärzte als auch für die Patienten ermöglicht das neue Gerät eine wesentlich komfortabler Behandlung. Mit diesem minimal-invasiven System können unterschiedlichste Operationen unter Sicht durchgeführt werden. Eingriffe steuert der Operateur zielsicher durch das Bild der eingeführten Kamera und der ergänzenden bildgebenden Verfahren im digitalen Arbeitsplatz, erklärt Volker Manz, OP-Manager an der Ostseeklinik Kiel.
Ein zusätzliches Plus: Das Gerät ist auch zur Untersuchung und Behandlung von stark übergewichtigen Menschen geeignet. Der Tisch und die bildgebenden Verfahren liefern bis zu einer Obergrenze von 270 Kilogramm einwandfreie Ergebnisse. Außerdem kann das Gerät noch um zusätzliche Funktionen ergänzt werden. Damit ist die komplette Darstellung von Röntgen-, Endoskopie- und Ultraschallbildern auf einem Monitor möglich. So lohnen sich auch die umfangreichen Umbaumaßnahmen, die bis zur Inbetriebnahme notwendig waren. Unter anderem musste beispielsweise der Boden für das Gewicht des Gerätes verstärkt und der Raum gegen Röntgenstrahlen gesichert werden. Weitere Informationen unter Telefon 0431 7206300 oder www.damp.de
