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Kolorektale Chirurgie
Die Kolorektale Chirurgie beschäftigt sich mit Erkrankungen des Dickdarmes und des Enddarmes. Hierzu zählen gutartige Krankheiten wie Divertikulitis, Morbus Crohn, Hämorrhoiden, Analfisteln, anale Inkontinenz oder Funktionsstörungen des Beckenbodens. Auch bösartige Tumore des Dick- und des Enddarmes werden in diesem Fachbereich behandelt (Näheres hierzu im Kapitel "Onkologische Chirurgie"). Innovative Fortschritte in der Diagnostik und der Therapie auf dem Gebiet der Kolorektale Chirurgie haben geholfen, sehr differenzierte operative, aber auch konservative Behandlungsstrategien zu entwickeln.
Einen wichtigen Bereich der Kolorektale Chirurgie stellen die Diagnostik und Therapie der so genannten "Funktionsstörungen des Beckenbodens" dar. Ihre Symptome reichen von der Obstipation bis zur Inkontinenz. Es werden sehr differenzierte Untersuchungen der Funktion des Dickdarmes (dynamische Röntgenuntersuchungen) oder des Schließmuskels (Manometrie) durchgeführt. In intensiven Gesprächen werden die Untersuchungsergebnisse mit den Patienten diskutiert und eine Behandlungsstrategie festgelegt. Neben der üblichen konservativen Therapie kommen hier Beckenbodengymnastik ebenso wie Biofeedback oder Elektrostimulation zur Anwendung. Operativ bieten wir das gesamte Spektrum proktologischer Eingriffe an. Ist eine Operation vom Bauchraum aus erforderlich, so wird diese an unserer Klinik in den meisten Fällen routinemäßig minimalinvasiv durchgeführt (siehe "Minimalinvasive Chirurgie").
