Kontakt/Ansprechpartner

Dr. Harald Lucius
Leiter der Schmerzambulanz, Arzt für Neurologie, Psychiatrie, Chirotherapie, Spezielle Schmerztherapie, Akupunktur
SCHLEI-Klinikum Schleswig FKSL
Am Damm 1, 24837 Schleswig
Telefon: 04621 83-1120
Telefax: 04621 83-4874
E-Mail: harald.lucius(at)damp.de

Schmerzambulanz FKSL
Die Schmerzambulanz des Schlei-Klinikum Schleswig FKSL ist für folgende Erkrankungen auf Überweisung durch Neurologen, Orthopäden, Psychiater, Nervenärzte, Schmerztherapeuten, bei Folge- bzw. Dauerbehandlung auch auf Überweisung durch alle Vertragsärzte zugelassen:
1. Primär chronische und sekundär symptomatische Kopf- und Gesichtsschmerzen
2. Chronische Schmerzsyndrome, deren Ausgangspunkt im Bereich des knöchernen, bindegewebigen und/oder muskulären Bewegungssystems liegt (Knochen, Gelenke, Sehnen, Bänder, Muskulatur)
3. Neuropathische Schmerzsyndrome jeder Art.
Wer kann zu uns kommen?
Grundlage der Behandlung von Schmerzpatienten in der Schmerzambulanz des SCHLEI-Klinikum Schleswig FKSL ist die Qualitätssicherungsvereinbarung Schmerz des Kapitels 30.7 des EBM 2008.Ziel der Behandlung ist es, chronisch schmerzkranken Patienten die Möglichkeit zu bieten, sich frühzeitig schmerztherapeutisch behandeln zu lassen, um stationäre Aufenthalte weitgehend zu vermeiden. Ziel ist es weiterhin, das Fortschreiten des Chronifizierungsprozesses durch ein auf die Erkrankung zugeschnittenes multiaxiales Behandlungsprogramm möglichst zu verhindern.Die Schmerztherapie beeinhaltet die Wiederherstellung sachgerechter biopsychosozialer Lebensbedingungen.
Diagnose und Behandlung
Es ist Beruf und Berufung des Arztes, den Patienten vor sinnlosen Schmerzen zu bewahren. (Rudolf Frey)
Erhebung einer standardisierten Anamnese einschließlich der Auswertung von Fremdbefunden
Durchführung einer Schmerzanalyse
- Differentialdiagnostische Abklärung der Schmerzkrankheit
- Aufstellung eines inhaltlich und zeitlich gestuften Therapieplanes
- Eingehende Beratung des Patienten und gemeinsame Festlegung der
- Therapieziele in Form eines schriftlichen Vertrages.
Indikationsbezogener Einsatz folgender Behandlungsverfahren:
- Entzugsbehandlung, ambulant (bei Bedarf stationär)
- Pharmakotherapie, oral und parenteral
- Therapeutische Lokal- und Leitungsanästhesie, Triggerpunktbehandlung
- Psychotherapeutische Mitbehandlung (vorwiegend Verhaltenstherapie)
- Stimulationstechniken (TENS), Reflextechniken (Akupunktur)
- Psychosomatische Grundversorgung
- Bei Bedarf systemische Therapieverfahren
- Schamanisch-mediale Körperarbeit (Reiki u.a.)
Einleitung und Koordination flankierender therapeutischer Maßnahmen bzw. Überwachung von deren Durchführung:
- Psychotherapie nach den Psychotherapierichtlinien (einschließlich Traumatherapie)
- Manuelle Therapie/Chirotherapie
- Physikalische Therapie, osteopathische Therapieverfahren, medizinische Trainingstherapie
- Übende Verfahren (Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson)
- Hypnose in Einzel- und Gruppenbehandlung
- in Kooperation anästhesiologische Verfahren
- bei Bedarf energetische Verfahren (z.B. Shiatsu, Craniosacrale Therapie)
- Ggf. Vorbereitung und Nachsorge bei stationärer und ambulanter
- Rehabilitation (Kooperation mit der Reha-Klinik Damp)