Dr. Wolfgang Klauser
ENDO-Klinik Hamburg
Stellv. Ärztlicher Direktor
E-Mail: wolfgang.klauser(at)damp.de

Leben mit dem Kniegelenk

Endlich keine Knieschmerzen mehr

Bereits mit 22 Jahren begannen diese furchtbaren Schmerzen in beiden Knien. Selbst das Treppensteigen wurde zur Qual.  Für Britta Johansen* begann eine Odyssee von einem Arzt zum anderen, von einer Klinik zur nächsten. 15 Eingriffe musste die heute 39-jährige Hamburgerin über sich ergehen lassen. Keine Operation half dauerhaft. Denn der Knorpel hinter der Kniescheibe löste sich auf. Chondromalazie  nennt sich der Fachausdruck. Die Gründe für die Knorpelauflösung konnte ihr kein Arzt nennen.

Im Mai 2010 war Britta Johansen* im Urlaub in Wien, spazierte stundenlang durch die Stadt, schaute sich die prächtigen Gebäude und die schönen Parkanlagen an. Ihr erster Urlaub seit vielen Jahren, den sie endlich genießen konnte. "Alles verdanke ich dem Team der ENDO-Klinik und Dr. Klauser - sie haben mir neue Lebensqualität geschenkt", sagt die blonde Frau voller Dankbarkeit.

Der Chefarzt für den Gelenkersatz an Knie, Sprunggelenk und Fuß an der ENDO-Klinik Hamburg vollbrachte ein kleines Wunder, auf das sie nicht mehr zu hoffen gewagt hatte: Er befreite sie von ihren jahrelang erdulteten Schmerzen an beiden Kniegelenken und verhalf ihr zur Bewegungsfreiheit. Dr. Wolfgang Klauser setzte künstliche Gleitlager am Oberschenkelknochen ein, um die Funktionsfähigkeit der Kniegelenke wieder herzustellen. Ein Eingriff, der in Deutschland selten vorgenommen wird, weil er ebenso anspruchsvoll wie kompliziert ist. "Ich freue mich sehr für Frau Johansen, denn so konnten wir ihr doch gut helfen", erklärt der Spezialist "Künstliche Gleitlager für die Kniescheibe ermöglichen es uns, gerade bei jüngeren Patienten die Vollprothese zu vermeiden. Häufig sind Patienten, die dafür in Frage kommen, vielfach voroperiert und haben einen längeren Leidensweg hinter sich. Die Gleitlager sollten eigentlich bei pfleglichem Umgang genauso lange halten, wie Vollprothesen, also im Mittel etwa 15 bis 20 Jahre, vielleicht sogar länger. In Deutschland gibt es keine genauen Angaben, wie viele Prothesen dieser Art eingesetzt werden und wie viele Kliniken derartige Prothesen überhaupt verwenden. Sicher ist nur, dass sie sehr sorgfältig operiert werden müssen, damit sie gut funktionieren."

Bei der 39-Jährigen war der Fall besonders speziell, denn im Zuge der vielen Knorpelglättungen wurden ihr 1998 sogar beide Kniescheiben entfernt. Die Ärzte nähten die Sehne zusammen, ein Teilgelenkersatz wurde nicht implementiert. "Das alles hat nicht für Abhilfe gesorgt. Ich hatte Tag und Nacht Schmerzen", erinnert sich die Stationssekretärin an einem Krankenhaus. Ihren Job hat sie trotz der eingeschränkten Nachtruhe und der vielen Schmerzmedikamente nie vernachlässigt. "Ich gehe sehr gern zur Arbeit und ich wollte unbedingt dieses Stück Freiheit für mich erhalten." Denn andere Lebensbereiche waren durch den desolaten Zustand ihrer Knie eingeschränkt oder mussten komplett aufgegeben werden. Basketball und Tanzen, früher die sportlichen Hobbies der Hamburgerin, konnte sie nicht mehr ausüben. Oftmals musste sie Treffen mit Freunden nach Feierabend absagen - weil die Schmerzen zu groß waren. Professionelle Unterstützung fand sie im Team eines ambulanten Reha-Zentrums in Wohnortnähe. "Zweimal in der Woche fuhr ich dort hin, um wenigstens meine Beinmuskulatur gezielt zu stärken. Sonst wäre alles noch viel schlimmer geworden", betont Britta Johansen.

Vor zwei Jahren wurden sie bei Dr. Wolfgang Klauser vorstellig - nachdem die Ärzte einer anderen Klinik sie ratlos nach Hause geschickt hatten. Im Februar 2009 setzte der Spezialist das erste Gleitlager ein, im Januar 2010 folgte der Eingriff am rechten Knie. Nach nur sieben Wochen konnte die 39-Jährige ohne Schmerzen zur Arbeit gehen, nach einem halben Jahr klappten alle Streck- und Beugebewegungen mit den Knien reibungslos. Jetzt plant die Hamburgerin weitere Urlaube und genießt ihre Freizeit mit Freunden. Sie hat nach Jahren der Schmerzen viel nachzuholen und will das Leben uneingeschränkt genießen. 

* Name von der Redaktion geändert