Operationen
Das operative Spektrum der Abteilung umfasst im Wesentlichen Eingriffe an der Wirbelsäule und an den peripheren Nerven. Daneben werden bestimmte Eingriffe am Schädel und im Schädelinneren angeboten.
Die mittlere Liegedauer nach Operationen beträgt bei uns fünf Tage (Bandscheibenvorfälle: 2-3 Tage, Operationen an der Halswirbelsäule und Einengungen an der Lendenwirbelsäule: 3-5 Tage, Stabilisationen an der Lendenwirbelsäule: 6 bis 9 Tage). Durch unseren Sozialdienst wird, wenn gewünscht, die weitere stationäre oder ambulante Behandlung nach der Entlassung organisiert.
Unsere Komplikationsrate ist niedrig (Jahr 2006):
- Tiefe Nachblutungen: 0%
- Oberflächliche Nachblutungen: 0,3%
- Wundheilungsstörung: 0,5 %
- Tiefe Entzündung (Diszitis o. ä.): 0 %
- Neurologische Verschlechterung: 0,5 %
Operative Eingriffe - Übersicht
Halswirbelsäule
- Bandscheibenvorfall/Bandscheibenverschleiß/Wirbelkanaleinengung
Bandscheibenprothese oder Versteifung mit Kunststoffimplantat, ggf. Dekompression von hinten (in Ausnahmefällen Stabilisierung mit Platten)
Brustwirbelsäule
- Wirbelkanalenge, Bandscheibenvorfall
Dekompression über verschiedene mikrochirurgische Zugänge
Lendenwirbelsäule
- Bandscheibenvorfall
Mikrochirurgische Ausräumung über verschiedene Operationswege - Bandscheibenverschleiß (Osteochondrose)
Stabilisierung durch Schrauben/Stangen-System oder Bandscheibenprothese - Einengung des Wirbelkanals (Stenose)
Dekompression - Wirbelgleiten/sonstige Instabilität
Stabilisierung mit verschiedenen Methoden - Tumoren des Wirbelkanals
Tumorentfernung - Syringomyelie (Höhlenbildung des Rückenmarks)/Arnold-Chiari-Syndrom
Dekompression ggf. mit Erweiterungsplastik - Facettensyndrom, ISG-Syndrom
Testinfiltration / Thermodenervation - Tumoren peripherer Nerven (Neurinome)
Mikrochirurgische Entfernung - Periphere Nervenengpaßsyndrome (CTS, Sulcus-ulnaris-Syndrom, Meralgia paraesthetica, Peroneus-Läsion)
Dekompression, ggf. Verlagerung - Nervenschäden nach Operationen
Dekompression, ggf. Nervenrekonstruktion









